Warum sind Spiele (Keys) bei gewissen Anbietern so günstig?

Um günstige Preise zu realisieren, setzen die Anbieter meist auf Spiele, die in Regionen bezogen werden, in denen die Verkaufspreise deutlich niedriger sind, als hierzulande. Damit kann ein ganz anderer Verkaufspreis kalkuliert werden, der sich dann letztendlich in den Angeboten der Plattformen findet.

Möglich ist dies, da die Spielindustrie logischerweise ihre Titel preislich an die Regionen angleicht, in denen diese verkauft werden. D. h. in Deutschland oder England wird ein ganz anderer Preis aufgerufen, wie es in Indonesien oder auch Thailand der Fall ist. Dabei richten sich die Publisher nach dem jeweiligen Lohnniveau, das in den Ländern herrscht. Schließlich soll der Absatz des entwickelten Titels möglichst überall gut laufen. Denn ein Spiel für den Gegenwert von 50 Euro irgendwo zu verkaufen, wo es niemand kaufen kann, ergibt keinen Sinn. Genau diesen Umstand machen sich Anbieter von Gamekeys zunutze.

Der Gamekeyshop, wie beispielsweise MMOGA oder auch Instant-Gaming, kauft also das Spiel, das in Europa rund 50 Euro kosten würde in einem anderen Land für viel weniger. Möglicherweise kostet ihn der Titel in einem asiatischen Land nur 10 Euro. Verkauft er den Key nun hier für 25 Euro, ist das eine Win-win-Situation für Käufer und Verkäufer. So ist es nicht unüblich, bei den genannten Anbietern im Preisvergleich über Keyforest bis zu 50% oder 60% gegenüber dem regulären Preis zu sparen. Dieses Vorgehen ist üblich und rechtlich weder kriminell noch illegal.

Obwohl die Keys oftmals aus dem Ausland stammen, sind diese nicht minderer Qualität. Zu beachten ist jedoch beim Kauf grundsätzlich, dass das Spiel in Europa funktioniert. Sogenannte Regionlocks verhindern oftmals, dass Spiele anderenorts aktiviert werden können. MMOGA und Instant-Gaming legen jedoch Wert auf eine klare Darstellung, in welchem Land der Gamekey funktioniert.